Lineare (B) oder logarithmische (A), auch Audio genannte Potis. Welchen soll man wählen?
Lineare und logarithmische Potentiometer sind zwei Arten von Potentiometern zur Einstellung des elektrischen Widerstands.
Das lineare Potentiometer ist so ausgelegt, dass sich der elektrische Widerstand linear mit der Position des Schleifers verändert. Das bedeutet, dass sich der elektrische Widerstand ebenfalls um 10 % verändert, wenn der Schleifer um 10 % seines Stellwegs bewegt wird. Lineare Potentiometer werden in Anwendungen eingesetzt, bei denen die Widerstandsänderung proportional zur Position des Schleifers sein muss, etwa bei Lautstärkereglern.
Das logarithmische Potentiometer hingegen ist so ausgelegt, dass sich der elektrische Widerstand logarithmisch mit der Position des Schleifers verändert. Das bedeutet, dass sich der elektrische Widerstand bei einer Bewegung des Schleifers um 10 % seines Stellwegs nicht linear, sondern entsprechend einer logarithmischen Kurve verändert. Logarithmische Potentiometer werden in Anwendungen eingesetzt, bei denen die Widerstandsänderung proportional zum vom Nutzer wahrgenommenen Effekt sein muss, etwa bei Klang- oder Equalizer-Reglern. Das menschliche Ohr nimmt beispielsweise die Lautstärke logarithmisch wahr, daher werden logarithmische Potentiometer verwendet, um die Lautstärke für den Nutzer intuitiver zu regeln.